Ferienhaus
Kranichwelt.de**** - auf dem Wiesenhof Lange, Putzar (Ost Vorpommern)
Urlaub auf dem Lande in Putzar am
Rande der Wildnis im Landgrabental, 30km bis Usedom, Familienurlaub,
behindertenfreundlich, Pferde und Haustiere willkommen
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Der Wiesenhof Lange Bilder zum Umfeld Belegungskalender Bademöglichkeiten Frühlingsurlaub Das Landgrabental Unterwegs Grafenwinkel Unsere Tiere der Wildnis Kunst zur Region Kontakte u. Buchung |
Frei? siehe Belegungs- kalender Stand: 10.4.11 |
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110 qm behindertenfreundlich auf einer Ebene: Komfortabel für Selbstversorgung. Bauern-Wohnküche, Wohnzimmer mit Kamin, 3 Schlafzimmer, Bad, Toilette. 560 Euro /Haus +Woche*) +Energiekosten für bis zu 6 Personen. Incl. Brennholz, Nutzung vorhandener Fahrräder, Urlauberbibliothek, Kräutergarten u. anderer Gartenerzeugnisse. Jede weitere Person 7 Euro/Nacht. Bett- und Handwäsche bringen Sie bitte selbst mit (oder Aufpreis). Endreinigung 35€. *)HS, Oster- Himmelfahrt, Pfingsten, Weihn. u. Neujahrswoche, sonst 490€/Haus +Woche
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Der Wiesenhof Lange:
Zum Wiesenhof Lange gehören
ein freistehendes Ferien-Bauernhaus, eine große Scheune mit Stall
und ein anschließendes parkartiges Wiesengelände, im freien
Blick von der Hausterrasse aus. Das Gelände grenzt an das
Naturschutzgebiet des Putzarsees im Süden, den Schloßpark im
Westen und die Auenlandschaft im Osten. Unsere Schafe weiden dort, zur
Landschaft ganzjährig und wie selbstverständlich
gehörend und pflegen unsere 3 ha Wiesen-Parklandschaft. Es sind
Moorschnucken, eine vom Aussterben bedrohte alte und robuste
Haustierrasse mit zottigem Wollkleid. Die Tiere leben auch im Winter
ohne Stall, sie ernähren sich ausschließlich vom Aufwuchs
auf unseren Wiesen und kommen weitgehend ohne unsere HIlfe aus.
Ein Urlaub auf unserem Wiesenhof
lädt ein zur Besinnung auf das Eingebundensein in die Natur.
Lassen Sie sich von dieser Natur ansprechen. Für Pferde
steht die große Weide hinter dem Haus zur Verfügung. Das
verkehrsabgeschiedene Landgrabental ist für Ausritte hervorragend
geeignet. Zum Thema Pferde bitte nachfragen. Golf: Unsere Koppel sollte nicht mit einem
sorgfältig gepflegten Golfplatz verglichen werden. Die Zahl der
gefunden Bälle zeigt jedoch, dass Sie Ihre Freude haben
können. Viele Urlauber wählen unseren Hof als
großzügigen Urlaubssitz, von dem aus die gesamte
vielgestaltige östliche Ostseeküste mit ihren Haff- und
Boddenlandschaften erkundet werden kann.
Besondere Angebote:
Lamm: Lammfleisch der Moorschnucke, auch "weiße hornlose Heidschnucke" genannt, gehört zum Besten, was von Schaftieren auf den Tisch kommen kann. Wir unterstreichen dieses Rassemerkmal durch die Haltung auf unseren naturbelassenen Wiesen. Ein feiner Wildgeschmack verbindet sich mit der Würze des Kräuterspektrums, von dem die Tiere leben. Wir verkaufen, so lange der Vorrat reicht, im Frühjahr und Sommer Mutterschafe mit Jungtieren, im Spätsommer und Herbst halbjährige Lämmer mit einem Lebendgewicht von ca. 25kg.
Im Umfeld möglich: Baden,
Angeln, Jagen, Radeln, Reiten, Kultur u.a.
| So
finden
Sie
den
Wiesenhof: Familie Lange Dorfstr.12, 17392 Putzar Aus Richtung Berlin:
- A11- A20 - Friedland - Boldekow - Putzar Achtung: Die A20
kann seit dem 7.12.05 in voller Länge befahren werden. |
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Kiessee Wusseken (im Bild) -
Achtung! Nach Rückkauf durch die Kiesgrubenbetreiber ist der See
wieder zur Kiesgrube geworden. Alle hoffen, dass der Kiessee bald und
noch größer zum Wassersportgebiet wird. Aktuell lohnt es
sich vielleicht, den Status zu erkunden:
Ca. 10 Autominuten von Putzar über Boldekow
und Sarnow, der Radfahrer gelangt über Nebenstraßen, den
Ortseingang von Schwerinsburg nur tangierend, nach Wusseken und weiter
zum Kiessee.
Lübkowsee: Badesee am
Landgraben (ca.10km östlich von Putzar): Am südlichen und
nördlichen natürlichen Strand-Ufer des Sees finden Sie
empfehlenswerte Badestellen. Das Südufer kann bequem mit dem PKW
angefahren werden, ca. 15 Autominuten über Schwerinsburg,
Löwitz Richtung Ferdinandshof. Die Badestelle wird gepflegt, eine
kleine Gaststätte ist wieder in Betrieb. Erkundungsfreudige
Radfahrer können einen "direkten" Weg (ca. 10 km.) über
Wiesen- und Feldwege finden.
Friedland: Städtisches
Freibad, beliebter Jugendtreff
Mönkebude: Einladendes
Fischer-Badedorf mit dem nächstgelegenen Sandstrand am Haff.
Gastronomie und Spielangebote f. Kinder. Zufahrt mit dem Auto ca. 20 km
über Löwitz und Ducherow, dann Richtung Ueckermünde
Insel Usedom: Tagesausflug
vorrangig mit Auto: Kaiserbäder für alle
Verwöhn-Ansprüche, Trassenheide und nördlich für
Liebhaber stillerer Strände, Am Wochenende besteht Staugefahr an
beiden Zufahrten zur Insel.
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Frühlingsurlaub,
eine
Empfehlung:
Wer sich auf unserer Erdkugel
umsehen konnte, weiß den Frühling in Deutschland zu
schätzen. Durch den Winter zu einer Pause gezwungen, erwacht die
Natur im April und Mai mit beeindruckender Kraft und Farbenfrische.
Zwischen Mitte März und Mitte April fallen auf unseren Wiesen etwa
30 Lämmer. Wer zu dieser Zeit hier ist, kann das
Ablammen von der Terrasse oder vom Fenster aus beobachten.
Bereits etwa eine Stunde nach der Geburt stehen die Lämmer und
folgen dann dem Muttertier. Sind einige Lämmer geboren, dann kommt
es zu Spielgemeinschaften der Lämmer. In Gruppen jagen sie dann
über die Koppel. Während die Schafe im Herbst kaum zu
hören sind, haben sich Mütter und Lämmer im
Frühjahr immer wieder etwas zu signalisieren. Schon der Durst der
Lämmer, die prallen Euter der Mütter und das Umherziehen der
Herde sind zwingende Gründe, immer wieder zusammenzufinden.
Mit den ersten warmen
Nächten werden auch die Kröten und Frösche munter,
bald zeigen sich auch unsere Störche, das kann bereits im
März sein. Das Seeadlerpaar beginnt schon zeitig im Frühjahr,
den Horst auszubauen und zu brüten. Im Ort wird mit Interesse
verfolgt, wo die imposanten Vögel Ihren Brutplatz wählen. Die
Monate März und April sind die Hauptmonate des
Frühjahrs-Vogelzuges. Der Putzarsee ist Landmarke und Rastgebiet
für Tausende von Wildenten, Wildgänsen und Kranichen. Das
Stimmengewirr der rastenden und der angekommenen bleibenden Vögel
ist neben den Flugformationen ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Anfang Mai kommen auch die Schwalben aus dem Süden. Bis Mitte Mai
finden sich die Paare und suchen nach möglichen Nistplätzen.
Unsere Scheune bietet sich dazu an. Werbung, Nestbau und
Jungenfütterung spielen sich nahezu vor unseren Augen ab.
Ihre Kinder
werden ihre Tiererlebnisse vom Landurlaub nie vergessen.
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Putzar
im
Landgrabental:
Das Landgrabental ist im Kreis
Anklam eines der landschaftlich schönsten Gebiete. Es entstand vor
etwas 13 Tausend Jahren in der Weichselkaltzeit, als die
Gletschereisdecke bis hierher reichte und Schmelzwässer aus einem
Haffstausee in Richtung Nord-Westen abflossen. Mit der Verlandung ging
die Vertorfung einher. Heute finden wir Feuchtwiesen, Quellbereiche,
natürliche Bachabschnitte, in Verlandung begriffene Torfstiche,
Halbtrockenrasen, Bruchwälder, Verlandungsseen. Schon seit
längerem sind große Flächen unter Natur- bzw.
Landschaftsschutz gestellt.
Auf und an unserer Koppel finden sich für diese Landschaft
typische und wertvolle Biotope. Der südlichste Teil der Koppel ist
Feuchtwiese mit Wasserschwertlilien und Binsen, daneben ein
Wassergraben mit seltenem Wasser- und typischem Uferzonenbiotop (Schilf
u.z.B. Sumpfdotterblumen). Zur Koppel gehört ein kleiner und
typischer Hartholzauwald und schließlich grenzt die Koppel im
Siedlungsbereich an einen mit Wildhecke bestandenen Lesesteinwall.
Gerade in Gegenden mit Großflächenlandwirtschaft
fördern derartige Landschaftselemente die Artenvielfalt in Tier-
und Pflanzenwelt. Durch unsere Schafe wird die Wiese kurz gehalten, ein
Grund, weshalb Greifvögel im Umfeld der Koppel häufig
beobachtet werden können.
Obwohl heute dünn besiedelt, lebten Menschen in diesem Gebiet seit
der Jungsteinzeit durchgängig. Großsteingräber,
Hügelgräber, slawische Burgwälle und frühdeutsche
Turmhügel und Burganlagen sind Zeugen der älteren Geschichte.
Dem Besucher der Region sind vor allem Burgen und Schlösser
augenfällig, die die Grafen von Schwerin im 16. Jahrhundert in der
nördlichen Landgrabenregion errichtet haben.
Erlebenswert vor Ort:
- Die Wildnis des
Naturschutzgebietes Putzarer See (im Bild) beginnt direkt an
den Wiesen unserers Hofes. Der Verlandungssee hat besonders für
Vogelfreunde viel zu bieten, seien es die Wildgänse, der Tanz der
Kraniche oder der Ruf der Rohrdommel. Wir befinden uns im Reich des
Seeadlers. Tiefgang hat der Putzarer See kaum. Den See erleben Sie am
besten von der neuen Kanzel im Schilfgürtel: Ca. 1km östlich,
parallel zum See gehen bis ein Feldweg von einem Gehöft von links
auf die Straße stößt. Genau dort beginnt rechts der
Pfad in Richtung See, der zur Kanzel führt. Zum Baden laden einige
kleinere Seen der näheren Umgebung ein. Sie sind gut mit dem Rad
zu erreichen.
Kirche und Schloßpark von Putzar sind
unsere direkten Nachbarn auf der Westseite, wuchtige Bäume
säumen unsere Wiesen. Der Park steht unter Denkmalschutz. Die
beiden Schlösser im Park, jetzt Ruinen, wurden im 16.Jahrhundert
von den Grafen von Schwerin erbaut. Die Lage am Landgraben war
beabsichtigt, dieser Graben war damals Ländergrenze, dieser Graben
markiert heute die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern.
- Die Patronatskirche von Putzar (im Bild) wurde nach aufwendige
Restaurierung im Jahr 2000 wieder ihrer Bestimmung übergeben. Der
Bau stammt von etwa 1560. Nach einem Kirchenbrand im
Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche vor allem im Inneren
zu Beginn des Achtzehnten Jahrhunderts mit barocken Stilelementen neu
ausgestaltet. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören u.a. die
Patronatsloge, die vier Mohren, die die Orgelempore "tragen" und die
Deckenbemalung. Die Baugeschichte der Kirche war eng verbunden mit der
Familiengeschichte der Grafen von Schwerin-Putzar.
Sehenswert im Umfeld:
- Galenbeckeer See, wie der
Putzarer See ein Verlandungssee mit moorigem Grund, Naturschutzgebiet,
reich an Fischen und Wasservögeln, Revier von Seeadler und
Kranichen, Rohrdommel u.a. , Rastgebiet für Wildgänse.
- Feste Landskron 16. Jahrhundert,
Ruine seit dem 30-jährigen Krieg, sehr romantisch.
- Wasserburg Spantekow 16. Jh.,
beeindruckende Kasematten
- Schloß und Park Zinzow
(gelegentlich kulturelle Veranstaltungen im Schloß)
- Grafenstuhl bei Kavelpaß
- Blücherstein bei
Kavelpaß
- (Frühdeutsche Burganlage bei
Rebelow)
- Großsteingräber z.B.
östlich der Feste Landskron (verschiedene Großsteingrabtypen
wurden z.B. bei Schwichtenberg zur Veranschaulichung neu aufgebaut.)
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Schloßpark Putzar: Der erholsame Gang zu jeder Zeit: Zwei romantische Schloßruinen in einem Park, der vor ca. 150 Jahren als Landschaftspark gestaltet, heute eine starke Wirkung ausstrahlt und unter Denkmalschutz steht. Der moorig-feuchte Boden ermöglicht üppiges Wachstum. Der Kenner findet viele unter Schutz stehende Arten. Sollte die Pflanzenwelt Ihnen kein Durchkommen gestatten, dann sind Sie entweder schon am Naturschutzgebiet oder die Parkpflege ist im Verzug. Der Übergang in die weite Auenlandschft des Landgrabentales wird Sie locken, immer weiter zu laufen oder auf das Rad umzusteigen. Auf der Ostseite umrunden Sie dann mindestens die Koppeln des Wiesenhofes.
Sophienhof (ca. 6 km): Die Empfehlung fürs Jogging, einen längeren Spaziergang oder für einen Geländesprint mit dem Rad. Die Dorfstraße Richtung Osten führt in die Wiesenauen am und hinter dem Putzarer See, vorbei an Teichen, ehemaligen Torfstichen und verliert sich in einer Mähwiese. Sie folgen dann der Spur links am Waldrand in Richtung Norden, laufen an einer Rinderkoppel vorbei und treffen dann wieder halb links auf ein Gehölz, den Park zum Herrensitz Sophienhof. Sie halten sich weiter nördlich am oder im Gehölz und gelangen zur Siedlung Sophienhof. Von hier führt ein Überlandweg (ehemals Bahndamm des Wirtschftsanschlusses der Vorpommerschen Eisenbahn für Putzar) westwärts direkt nach Putzar. In den ehemaligen Torfstichen brüten Schwäne und andere Wasservögel, in der Luft zeigt sich manchmal der Seeadler mit seinen breiten, brettartigen Schwingen.
Lübkowsee - Badesee am Landgraben (ca. 7km östlich von Putzar): Am südlichen und nördlichen natürlichen Ufer des Sees finden Sie empfehlenswerte Badestellen. Das Südufer kann bequem mit dem PKW angefahren werden, die Badestelle wird gepflegt, eine kleine Gaststätte bietet den Badegästen Stärkung. Interessanter ist der kürzere Zugang (10 km) mit dem Fahrrad. Hier lohnt es, den kürzesten oder interessantesten Weg durch die Auenlandschaft selbst zu entdecken.
Radwandern zur Feste
Landskron, unser Bild (1/2 bis 1 Tag): Ein ausgebauter und gut
beschilderter Radweg führt direkt von Putzar zur Feste Landskron,
diese Burgruine gilt als die Romantischste Norddeutschlands. Im
Gegensatz zum beschilderten Radweg ist das Wegesystem im Landgrabental
selbst noch nicht erschlossen. Wenn Sie das Risiko des Verlaufens
einkalkulieren, werden Sie an der Landschaft und am Wegesuchen Ihre
Freude haben. Bitte nehmen Sie genügend Proviant und Getränke
mit.
Schloß Zinzow -
Boldekower Forst - Wasserburg Spantekow - Müggenburg - Putzar (1/2
bis 1 Tag):
Höhepunkt ist die Wasserburg
Spantekow mit Ihren großen und gut erhaltenen Wehranlagen.
Einkehrmöglichkeit in Spantekow.
Schloss Zinzow - Landgrabental
nach Westen - Rebelow - Borntin - Rubenow - Boldekower Forst - Glien -
Putzar ( 1/2 bis 1 Tag)
Seit etwa 2008 wird das Landgrabental westlich von Zinzow wieder
zum See- und Feuchtgebiet. Für Naturfreunde bietet sich
Gelegenheit zu sehen, wie sich die Natur auf die neue Situation
einstellt.
Galenbecker See und Brohmer Berge (1 Tag): Für gutkonditionierte Radler, sonst das Auto bis Galenbeck zu Hilfe nehmen. Sie verbinden das Erleben der weiten Feuchtauenlandschaft mit einer sportlichen Leistung auf meist guten Straßen ohne Verkehr. Wie der Putzarer See ist der Galenbecker See ein großer Flachsee und steht unter Naturschutz. An mehreren Stellen wurden Aussichtskanzeln eingerichtet, am Ostufer gibt es eine Fischerei. Achtung: Gaststätte in Galenbeck wahrscheinlich geschlossen.In den Brohmer Bergen erleben Sie eine urige Waldlandschaft in lebendig welligem Gelände. Wir empfehlen die kleine Straße von Gehren über Klepelshagen nach Schwarzensee. Sie werden sich auf dem Katzenkopf-Pflaster um Jahrhunderte zurückversetzt fühlen und eine Geschwindigkeit einhalten, die dieser Wald gebietet. Versuchen Sie die Fernsicht vom Fuchsberg aus am Galenbecker See vorbei in Richtung Stettiner Haff. Für die Rückfahrt empfiehlt sich die neu asphaltierte Straße über Wittenborn. In der Gaststätte Schwichtenberg trafen wir einen gediegenen Wildschweinbraten an, jedoch könnte zwischen 14 und 17 Uhr geschlossen sein.
Stettiner Haff und
Ueckermünde (Tagesausflug mit Auto bzw. Rad durch die
grüne Region): Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben die
größten zusammenhängenden Wald- und Wiesenflächen
Deutschlands. Radwanderkarten helfen, geeignete Routen zu finden.
- Mönkebude einladendes
Fischerdorf mit dem nächstgelegenen Sandstrand am Haff
- Ueckermünde - mit kleinem
Hafen und einem für Kinder sehr empfehlenswerten Zoo
- Torgelow-Ukranerland - liebevoll
nachgestaltete frühmittelalterliche Siedlung, alles zum Reingehen
und Anfassen.
Insel Usedom, Tagesausflug
vorrangig
mit
Auto:
Kaiserbäder
für
alle
Verwöhn-Ansprüche,
Trassenheide
und
nördlich
für
Liebhaber
stillerer
Strände,
die
ländliche Region des
Achterwassers, Peenemünde - ehemals geschlossene Stadt mit
Raketengeschichte u. Museum. Am Wochenende Staugefahr an beiden
Zufahrten zur Insel.
Der Wiesenhof Lange
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Der
Grafenwinkel: Der Süden Ost-Vorpommerns war mindestens seit
dem 13.Jahrhundert von Rittergütern erheblich geprägt und
dies vornehmlich durch die Grafen von Schwerin (“Die Schwerine”).
Herausragend in der Bautätigkeit war die Zeit von Ulrich v.
Schwerin, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine ganze Reihe von
Burgen, Schlössern und Kirchen baute, die heute dem Besucher
lohnende Ziele zur Erschließung der Region sind. Putzar wird bis
heute von den beiden Schlössern aus dieser Zeit, jetzt leider
Ruinen, und der Kirche dominiert. Die Schwerine waren
traditionell auch als Feldherren engagiert. Kurt Christoph v.
Schwerin starb als General der Infanterie im preußischen Dienst
unter Friedrich II. in der “siegreichen” Schlacht (ca. 14000 Tote auf
beiden Seiten) vor Prag am 6.Mai 1757 gegen Österreich. Er wurde
seither in Soldatenliedern als Held besungen. Kurt Christoph v.
Schwerin hatte um 1730 im Nachbardorf von Putzar ein imposantes
Schloß errichtet. Danach wurde das Dorf in “Schwerinsburg”
umbenannt. Leider wurde das Schloß nach dem 2. Weltkrieg durch
Brand zerstört, es verblieben nur Mauerreste und ein Teil des
Schloßparks. Einen Höhepunkt des politischen Einflusses der
Schwerine stellt die Tätigkeit von Graf Maximilian v.
Schwerin-Putzar dar, der 1848/49 im Preußischen Märzkabinett
Kultusminister war, dann Präsident des preußischen
Abgeordnetenhauses, später Innenminister und danach Gegenspieler
“Recht über Macht “ von Bismark. Er gilt als Reformer. Unter ihm
erlebte das Schloß Putzar eine grundlegende Sanierung, der
heutige Schloßpark wurde in dieser Zeit gartenarchitektonisch
angelegt.
Einerseits waren die Rittergüter etwa bis zum 15. Jahrhundert eine
Bedrohung für die aufstrebende Stadt Anklam, andererseits gibt es
Belege für soziale Traditionen. Ein baulicher Ausdruck dessen ist
die Kirche im benachbarten Ort Sarnow, die gleichzeitig Kirche, Schule
und Alterswohnsitz für bedürftige Einwohner war. Sarnow
gehörte zum Rittergut Putzar.
Unseren Gästen
vermitteln wir bei Interesse gern weitere Informationen zur Geschichte
der Region.
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Unsere Tiere der Wildnis
Solange wir Menschen uns im
Lebensraum bescheiden, der übrigen Natur genügend Raum
belassen, um so stärker kommt die Natur auf uns zu. Wir erleben
dies mit Freude und Wohlbefinden, wir sind Teil dieser Natur.
Kraniche, Gänse, Enten , Seeadler, Rohrdommel: Der Landschaftsbereich des Puzarsees ist nicht nur Durchzugsgebiet vieler Kraniche im Frühjahr und Herbst, einige Kraniche überwintern hier und einige wählen auch das Schilfdickicht als geeignetes Brutrevier. Ihre Rufe erinnern an Fanfaren und sind entsprechend weit zu hören. Bei Wanderungen über die Wiesen steigen sie schon auf, bevor wir uns auf 150 m genähert haben. Die gewöhnlich dabei zu hörenden Ruf e drücken wohl den Unmut über die Störung aus. - Die Adler sind wegen des Fischreichtums im See im Revier. An schönen, etwas windigen Sommertagen zeigt das Adlerpaar gelgentlich eine Flugkür - uns bleibt die Lust des Schauens und wir können die Lust der Vögel an der Zweisamkeit und am Fliegen nachvollziehen. Noch vor wenigen Jahren zog das Adlerpaar keine 300m von unserem Hause entfernt erfolgreich zwei Junge auf. Nachdem die Krone ihres Nistbaumes mit dem Horst abgestürzt ist, sind Nistplatz und Flugraum der Adler weiter enfernt.
Bussard, Habicht, Milan, Schleiereule:Wenn unsere Wiesen nicht beweidet würden, wüchse das Gras nahezu einen Meter hoch. Nichts wäre zu sehen für die Tiere, die sich von kleinen Nagern ernähren müssen. So aber liegt die Wiesenfläche kurzgefressen offen da, im Herbst und Winter wie eine Tüpfellanschaft voller Maulwurfshaufen - es lebt unter der Erde! Ein schon mehrjähriger Gast ist unser "weißer" Bussard, wegen seines hellen Federkleides von uns so genannt. Gelegentlich sitzt er auf einem der längeren Koppelpfähle mitten auf der Weide oder aber in den Bäumen am Waldrand. Man braucht Geduld, um ihn beim Jagdflug beobachten zu können - auch er muß lange warten, bis sich ein Anflug lohnt. Am besten ist das vom Küchenfenster aus zu sehen. Der Bussard fühlt sich schon gestört, wenn jemand auf die Terrasse geht. Unter dem Giebel oben in unserer Scheune wählte die beigefarbene, etwa taubengroße Schleiereule ihren Ruheplatz. Irgendwann mußten wir sie stören. Die Gewöllebällchen unter ihrem Sitz verraten, wer da unser Gast ist. Unvergesslich bleibt ihr Ruf, ein fast grausiges Krächz-Kreischen, meist in der späten Dämmerung. Die Hauptnahrung der Schleiereule sind Mäuse. Skelettbestandteile und Haare finden sich im Gewölle. Unter Beachtung der Hygiene beim Arbeiten reizt es, die filigranen Teile des Mausskeletts aus dem Gewölle freizulegen und zu ordnen. - Der Habicht erinnert immer wieder mit seinem schrillen Ruf und den Kreisen, die er am Himmel zieht, daß er da ist. Wer Hühner hält, muß sich etwas einfallen lassen. Wenn Junge gefüttert werden müssen, dann wartet der Habicht auf jede Gelegenheit für einen Zugriff.
Rauchschwalben und Mehlschwalben: Anfang Mai sind sie da, die munteren Schwätzer mit dem Schnarren am Ende jeden Satzes. Partnersuche, Suche des Nistplatzes, Nestbau, Brüten, Schlüpfen und Füttern der Jungen, schließlich die ersten Flüge der Jungen. Alles spielt sich praktisch vor unseren Augen ab. Die erste Brut wird im Juni flügge, eine zweite im Juli aufgezogen, wenn sich der Nistplatz bewährt hat. Ein Pärchen zieht in einem Sommer bis zu 10 Junge auf. Ende August ist großes Sammeln, Flugunruhe und Abflug nach Süden.
Fledermäuse: Die Tiere überwintern in nicht zugänglichen Gewölben der großen Schlossruine und nisten auch im Bauschuppen im Schlosspark. In der Dämmerung warmer Tage flattern die Fledermäuse häufig auch direkt über unserer Hausterrasse und drehen dann über das Scheunendach zum Schlosspark hin ab.
Frösche, Kröten und Störche: Unser Gelände am Putzarsee mit seinen Feuchtwiesen bietet für Insekten, Schnecken und Amphibien einen idealen Lebensraum. Kaum ein Schritt ist möglich ohne einige der Hüpfer aufzuscheuchen - ein reich gedeckter Tisch für Störche. Im Landgrabental sehen wir nicht selten über 10 Störche auf engem Raum nach Fröschen sehen. Wenn man sich ruhig auf unserer Koppel unter den großen Bäumen aufhält, kann es schon vorkommen, daß wenige Meter entfernt ein Storch landet. Sobald er den Menschen bemerkt, startet er wieder. Die Störche können bereits im März erwartet werden.
Ringelnattern: Diese Schlagen sind nicht gefährlich und leben mit uns fast in einer Hausgemeinschaft. Im Natursteinsockel des Hauses gibt es Lücken und im Winter frostfreie Zonen, zumal die Rohre der Heizung unter dem Fußboden verlegt sind. An sonnigen Tagen kann es sein, daß man wenige Schritte neben der Hausterrasse eine oder zwei Ringelnattern beim Sonnen stört. Es lohnt sich, die Tiere vorher zu entdecken und zu beobachten. Im Mai fanden wir unter Steinen an der Terrasse ein ganzes Knäuel kleiner, erst bleistiftdicker Ringelnattern. Für die Verfüllung von Mulden neben der Terrasse hatten wir auch Reisig und Heureste verwendet. Nun wohnen dort auch Ringelnattern. Wir werden solche "Schlangenburgen" noch an anderen Stellen bauen.
Wildschweine und Rehe: Wenn es die Jäger nicht gäbe, dann ständen sicher die Rehe nicht nur etwa zu viert auf den Fluren und die Wildschweine wären häufiger zu sehen als im Berliner Stadtwald. Das pflanzenfressende Großwild hat im Naturschutzgebiet gute Vermehrungschancen und bedient sich an den angenzenden landwirtschaftlichen Kulturen. Die Regulierung der Populationen ist unumgänglich, die Ziele und Methoden der Jagd am Rande des Naturschutzgebietes sicher noch verbesserungsfähig.
Fuchs, Marderhund, Dachs: Es kommt schon vor, daß ein Schaf durch einen wildernden Hund oder andere Ursache zu Tode kommt. Wird das nicht bald bemerkt, dann findet man nach wenigen Tagen nur noch einen ausgefressenen Kadaver, Fellreste oder garnichts mehr auf der Koppel. Auch die Raubvögel beteiligen sich an der Aufräumarbeit und am Wegtragen der Reste. Im Winter bei Schnee finden wir die Spuren von Fuchs, Marderhund und Dachs auf unserer Wiese. Der Fuchs inspiziert unsere Fläche in der Regel bei Eintritt der Dunkelheit. An den langen Abenden des Frühjahrs und Sommers sehen wir ihn gelegentlich von der Terrasse aus. Er schnürt von der Aue zum Schloßpark und zurück.
Stare: Das große
Schilfgebiet des Putzarer Sees wird von den Staren zur
Übernachtung genutzt. Nicht überhörbar ist das Rauschen
der großen Vogelschwärme, die in der Abenddämmerung
über unser Haus hinweg zum See ziehen.
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Kunst aus der
Region und zur Region:
Heinrich
Harder
-
Illustrator
von
Tieren
der
Urwelt - 1858
bis 1935 geboren
in Putzar
Heinrich Harder wurde
1858 in Putzar
geboren als
Sohn von
Karl Harder, dem „Gräflichen Landwirt“ auf dem Gut Putzar.
Nach
der
Schulausbildung
in
Berlin
besuchte
er
von
1874 bis 1876 die
Königliche
Kunstschule zu Berlin (Direktor Martin Gropius),
danach
arbeitete
er
im
Atelier
von
Paul Gropius.
Von
1890 bis 1892 studierte er bei Eugen Bracht
an der Königlichen akademische Hochschule für die bildenden
Künste Malerei und
arbeitete zunächst hauptsächlich als Landschaftsmaler.
Harder wurde bekannt als Illustrator von Tieren der Urwelt. Er arbeitete mit dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche (Friedrichshagener Dichterkreis) zusammen. Bölsche schrieb Artikel und Bücher, zu denen er die Zeichnungen lieferte.
Harder unterrichtete von 1906 bis 1923, ab 1913 als Kunstprofessor, an der Berliner Hochschule für bildende Künste. Zu Harders bekanntesten Werken zählt die Iguanodon-Skulptur vor dem Eingang des Aquariums auf der Zooseite des Berliner Zoos. Harder starb 1935 im Alter von 76 Jahren.
In Putzar
selbst fehlt noch jeder Hinweis auf
Heinrich
Harder, weil erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde, dass er nicht in
Friedland, sondern in Putzar geboren wurde und auch dort seine Kindheit
verbracht hat.
Nachzulesen unter Heinrich Harder - Wikipedia und dort genannten Quellen
Paul
Holz
-
Zeichner
-
1883
bis 1938
"Wald und Acker und die Menschen dazu sind die Quellen meiner Kunst, weiter nichts."
Auf einem Kleinbauernhof
in Riesenbrück bei Pasewalk geboren und aufgewachsen wurde er in
Kindheit und Jugend von der kargen und weiten pommerschen Landschaft
(Moorlandschaft - im Bild) und vom kräftezehrenden Landleben
geprägt. Von 15 Geschwistern starben neun bei oder nach der
Geburt. Krankheit, Behinderung und Sterben im Umfeld waren für ihn
tiefgreifende Lebenserfahrungen. Stilles Leid und tragische Existenzen
bei Mensch und Tier nahm er sensibel auf und verarbeitete sie in seinen
Zeichnungen. Mit seiner Neigung zum Zeichen entwickelte er sich als
Autodidakt zu einem der ganz großen deutschen Zeichner des
20.Jahrhunderts. Was ihn bewegte erscheint in seinen Zeichnungen zart
bis kraftvoll, ausdrucksstark und in einer meist ernsten, bedenkenden
Sicht. Die kränkende Behinderung in Beruf und Kunst durch den
Nationalsozialismus hat sicher zum frühen Tod des sensiblen
Künstlers beigetragen.
- Paul Holz Museum - Ständige
Ausstellung im Museum Prenzlauer Tor, Pasewalk
- Paul Holz - Eine Monographie zu
Leben und Werk von P. Holz von Angelika Förster, Hinstorff 1998
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